Catalysts Coding Contest 2018

von Manuel Stadler

Vier Stunden höchst konzentriert vor einem Bildschirm sitzen, umgeben von zahllosen anderen Programmierern, die Hintergrundkulisse eine Mischung aus Tastaturgeräuschen und leise (oder manchmal auch lauter) geäußerten Emotionen – es war wieder einmal der Catalysts Coding Contest.

Wie die letzten Jahre auch, waren die troiianer natürlich auch heuer wieder dabei. Der Coding Contest wurde international zur gleichen Zeit in über 50 Städten ausgetragen. Wir (Manuel, Lukas und Marvin) fanden uns also am Freitag kurz nach 14:00 Uhr im Wiener Rathaus ein, während Bernhard sich den Weg nach Wien ersparte und sich an die Grazer TU begab.

Das Wiener Rathaus bietet eine schöne Kulisse für so ein Event. Neben dem Arbeitsgerät ist auch Proviant in Form diverser Schokoladenvariationen ein Muss.

Wer das Prinzip des Coding Contests kennt weiß, dass es aufeinander aufbauende, immer komplexer werdende Levels zu bezwingen gilt. Wer in 4 Stunden am schnellsten die meisten Levels schafft, gewinnt. Die heurige Challenge war das Erkennen und Analysieren von Asteroiden. Abstrahiert als Datenstrom bekam man Bildsequenzen geliefert, aus welchen es galt Asteroiden zu erkennen. Dieses Mal gab es angeblich 9 Levels. Die höchsten Levels hat von den Teilnehmern allerdings niemand gesehen – der Sieger des Wiener Bewerbs schaffte es bis inclusive Level 5.

Wir traten heuer nicht als geschlossenes Team an, sondern bildeten Teams mit Freunden. Bernhard in Graz stellte sich ganz allein der Herausforderung. Auch wenn wir uns während der 4 Stunden sicher unzählige Male über die Aufgabe sowie auch uns selbst geärgert haben, am Ende war es doch ein spannendes und auch lustiges Event.

Unsere Ergebnisse waren durchaus passabel: Das Team aus Lukas, Stephy und Manuel biss sich an dem letzten Testcase des 3. Levels die Zähne aus und erreichte Platz 76  in Wien. Bernhard tippte sich in unter einer Stunde durch die ersten beiden Levels und damit auf Platz 5 in Graz. Noch besser erging es Marvin, der gemeinsam mit Alexander – einem Freund und Studienkollegen – in knapp zweieinhalb Stunden Level 4 meisterte und sich damit insgesamt Platz 5 (von ca 150 Teilnehmern) in Wien sicherte!

Unser Resümee: Leider war die Teilnehmerzahl in Graz eher überschaubar, die Stimmung war dadurch mit der in Wien nicht vergleichbar. Die Aufgabenstellung war aber auch heuer wieder gut und knifflig, die Location in Wien gut gewählt. Wir sind auch nächstes Jahr wieder dabei!

 

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