React Alicante 2026: Viele Ideen, gute Gespräche und ein Sprung ins Meer
„Gute Reise“, wünschte mir die Mitarbeiterin am Gate – im Dirndl, passend zur Oktoberfestzeit. Vor mir lag ein Flug von München nach Alicante und die Aussicht, die spanische Sonne noch ein bisschen länger zu genießen. Michaela und Tobias reisten auf etwas anderen Wegen an, doch zum Konferenzstart waren wir zu dritt.
Nach dem Frühstück gingen wir jeden Morgen vom Hotel aus etwa 20 Minuten zu Fuß durch die Altstadt, unterhalb der Burg vorbei und weiter am Meer entlang zur Konferenz. Strand, Palmen und Sonnenaufgang inklusive.
Am Donnerstag ging es bei der React Alicante direkt in den praktischen Teil: In den Workshops beschäftigten wir uns unter anderem mit der KI-gestützten Entwicklung von Benutzeroberflächen und Komponenten und erhielten Tipps für sauberes Frontend-Testing, um langfristig eine hohe Softwarequalität zu sichern. Dazwischen blieb bei Mittagessen, Kaffee und Kuchen Zeit, Fragen weiter zu diskutieren und mit anderen Teilnehmenden ins Gespräch zu kommen.
Am Freitag und Samstag folgten die Vorträge. Die Bandbreite war groß: Neben aktuellen React-Themen und künstlicher Intelligenz ging es auch um die Grundlagen, auf denen gute Frontend-Entwicklung aufbaut. Gerade dieser Blick über die alltäglichen Aufgaben hinaus tat gut. Einige Ideen hatten wir bereits in den Workshops ausprobiert, andere brauchen erst noch ein paar ruhige Minuten mit den inzwischen gut gefüllten Notizen. Mindestens genauso spannend waren die Gespräche zwischen den Programmpunkten: neue Kontakte und Einblicke, wie andere Teams an ähnliche Fragen herangehen.
Nach dem Tagesprogramm blieb der Laptop zugeklappt. Gemeinsam erkundeten wir die Stadt und die Burg, verbrachten Zeit am Strand und sprangen zur Abkühlung ins Meer. Nicht weniger lebendig als auf der Theresienwiese ging es abends in Alicantes Innenstadt zu. Bei mediterranem Essen und noch immer sommerlichen Temperaturen wanderten die Gespräche von Arbeit und Technologie zu allem, was sonst noch aufkam. Danach wartete eine schwierige Entscheidung: aus dem riesigen Eisangebot eine Sorte auszusuchen. Die möglicherweise längste Schlange von ganz Alicante verschaffte dafür immerhin etwas Bedenkzeit. Mit dem Eis endete das Abendprogramm.
Wieder zu Hause wurde die Sommerkleidung gegen etwas Herbsttaugliches getauscht. Im Gepäck: viele Notizen, frische Ideen und die Erinnerung an ein paar abwechslungsreiche Tage an der Costa Blanca.